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Theatrale Methodik - Selbstbildung durch Theater
Ulrich Stracke PDF Drucken

Schule: Ratsgymnasium

Fächer: Darstellendes Spiel, Deutsch und Geschichte

 

Theatrale Methoden, Spiel- und Ausdrucksformen im Unterricht

Selbstbildung durch Theater

 

Schülerzentrierung, Handlungsorientierung, Lernen mit Kopf, Herz und Hand, persönliche Weiterentwicklung im weiteren Sinne, dies alles sind Unterrichtsziele, die sich in hervorragender Weise bei der Beschäftigung mit theatralen Methoden, Spiel- und Ausdrucksformen - mithin Inhalten und Methoden des darstellenden Spiels - umsetzen lassen.

Hinzu tritt die Chance, im Unterricht verstärkt eine selbsttätige Auseinandersetzung mit Texten zu befördern, Haltungen einzuüben und Stellungnahmen zu ermöglichen. Nicht zuletzt kann auch die eigene Präsenz im Unterricht weiter entwickelt werden.

 

Das Ausbildungsangebot richtet sich an interessierte Referendarinnen und Referendare, die theatrale Methoden, Spiel- und Ausdrucksformen in den jeweiligen Fächern , mithin Inhalte und Methoden des darstellenden Spiels, kennen lernen und für ihre eigene Arbeit im Unterricht und für ihre Rolle als Lehrer/in nutzen wollen.

 

Die Ausbildung strebt im einzelnen folgende Ziele an:

  • Theatrale Methoden, Spiel- und Ausdrucksformen, mithin Inhalte und Methoden des darstellenden Spiels, sollen in Grundzügen so vermittelt werden, dass diese in fächerübergreifenden Projekten und in den eigenen Fächern (als Methode) angewendet werden können.
  • Darüber hinaus wird eine Weiterentwicklung der eigenen Präsenz im Unterricht durch kompetente Nutzung der eigenen körpersprachlichen Möglichkeiten angestrebt.

 

Gegliedert ist die Ausbildung in zwei Schwerpunkte:

 

1. Einführung in theatrale Methoden, Spiel- und Ausdrucksformen, mithin Inhalte und Methoden des darstellenden Spiels

 

- Miteinander ins Spiel kommen

- Kennenlernen, Vertrauen, Wahrnehmung

- Körper und Raum

- Bewegung und Sprechen

- Figur und Rolle

 

2. Durchführung eines Projekts mit Präsentation

 

- Von der Improvisation zur Szene

- Anleitung, Inszenierung, Rollenarbeit

- Aufführung und Reflexion

 

Anforderungen und Ablauf:

  • Der Kurs dauert etwa 9 Monate (in der Regel von September bis April/Mai) und beinhaltet insgesamt rund 50 Wochenstunden; in der Regel findet das Seminar alle zwei Wochen freitags von 14.30 – 17.15 Uhr statt. Der genaue Zeitplan wird erst nach Absprache festgelegt.
  • Vorgesehen sind gemeinsame Besuche von Schultheateraufführungen.
  • Den Abschluss der Ausbildung bildet eine kurze, an einem Probenwochenende selbst erarbeitete, gemeinsame Präsentation, in der die Ergebnisse und Erfahrungen des Kurses Eingang finden sollen.
  • Aufgrund der Kürze des Kurses sollte man nicht mehr als zwei Seminare versäumen; die Teilnahme an dem Probewochenende samt Präsentation ist verpflichtend und Voraussetzung für die Erlangung der Qualifikation.
  • Die Anmeldung erfolgt durch die Eintragung am Schwarzen Brett bzw. letztmöglich in der ersten Seminarsitzung.

 

Qualifikation:

Die Absolventen des Kurses erhalten eine Bescheinigung darüber, dass sie

im Umfang von 50 Wochenstunden an der Qualifikation Theatrale Methoden, Spiel- und Ausdrucksformen im Unterricht – Selbstbildung durch Theater teilgenommen und damit eine Grundlage erworben haben, die die Voraussetzung für die erfolgreiche Arbeit mit theatralen Methoden, Spiel- und Ausdrucksformen, mithin Methoden und Inhalten des darstellenden Spiels, in fächerübergreifenden Projekten und in den eigenen Fächern schafft.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit!

Ulrich Stracke

Mitwirker Darstellendes Spiel

 


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