Französisch

Fachseminare am Studienseminar Wolfsburg

Eine gute Ausbildung zum Fremdsprachenlehrer besteht m. E. in dem Erwerb einer didaktischen und methodischen Kompetenz sowie in der Schulung der Medienkompetenz und der Ausbildung der eigenen Lehrerpersönlichkeit. Innerhalb dieser Bereiche gilt es Teilkompetenzen auszubilden, wie z. B. die Planungsfähigkeit, die Entwicklung eines eigenen Methodenrepertoires und das Reflektieren des eigenen Unterrichts.

Ein guter Französischunterricht versteht sich zunächst „kommunikativ“. Dieser Anspruch bedingt die Ausbildung der vier grundlegenden Kompetenzen Sprechen, Schreiben, Hören und Lesen, (wobei dem Sprechen besonders viel Platz einzuräumen ist) sowie der Vermittlung solider Kenntnisse der sprachlichen Mittel (Grammatik, Wortschatz), die für eine erfolgreiche Kommunikation unentbehrlich sind. Generell ist der Französischunterricht auf den Erwerb einer interkulturellen Kompetenz auszurichten. Dieses Ziel, das über die Vermittlung von Sachkenntnissen über Frankreich und die frankophonen Länder hinausgeht, bedeutet eine stetige Auseinandersetzung mit der fremden Kultur (Gesellschaft, Literatur, …) und deren Reflexion im Bewusstsein der eigenen kulturellen Identität. Die Schüler sollten die Frankophonie als eine interessante und lebendige Welt erfahren, mit der es sich lohnt, sich zu auseinanderzusetzen.

 

Isabelle Pierre

Isabelle Pierre

Fachleiterin Französisch
Schule: Otto-Hahn-Gymnasium Gifhorn
Fächer: Französisch / Deutsch